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evcc-Crowdscience: Reale Ladedaten für die Forschung

· 2 Minuten Lesezeit
Michael Geers
Core-Team, UI

Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin hat mit evcc-Crowdscience eine Plattform gestartet, über die evcc-Nutzer ihre Ladedaten anonym für die Forschung bereitstellen können.

evcc-Crowdscience Banner

Warum echte Ladedaten?

Reale Ladeprofile von Elektrofahrzeugen sind für Forschung und Energiewirtschaft wichtig. Bisherige Modelle basieren oft auf Annahmen. Die tatsächlichen Lademuster von Haushalten mit PV-Anlage und Wallbox weichen aber teils deutlich davon ab. evcc-Crowdscience will genau diese Lücke schließen.

Wie funktioniert's?

Die Datenübertragung läuft über MQTT. Auf evcc-crowdscience.de generierst du ein Token und trägst es in den evcc-Einstellungen ein. Ab dann werden deine Ladedaten automatisch und anonym an die Forscher übertragen. Das funktioniert auch, wenn du MQTT bereits für andere Integrationen nutzt. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Wenn du nicht mehr teilnehmen möchtest, löschst du einfach das Token. Alle Details zur Einrichtung findest du auf der Projektseite.

Was wird erforscht?

Das Team der HTW Berlin untersucht auf Basis der gesammelten Daten:

  • Zu welchen Zeiten und wie lange geladen wird
  • Wie sich die Ladeleistung im Alltag verhält
  • Wie effektiv PV-Überschussladen in der Praxis funktioniert
  • Welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Haushalten gibt

Der Datensatz und die Ergebnisse sollen später als Open Data veröffentlicht werden und stehen dann allen zur Verfügung.

Datenanalyse im Labor der HTW Berlin Foto: HTW Berlin/Alexander Rentsch

Mitmachen

Wir finden das Projekt spannend und unterstützenswert. Je mehr Haushalte teilnehmen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse. Falls du eine evcc-Installation mit Wallbox hast: mach mit!

Jetzt teilnehmen auf evcc-crowdscience.de →

Mehr Hintergrundinformationen findest du auf der Projektseite der HTW Berlin.